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KSR Vorstand nachgewählt! 12.12.2018

Am 12. Dezember 2017 wurde bei der 2. Vollversammlung des Kreisschülerrats (KSR), Luna Reiß zur 2. stellvertretenden Kreisschulsprecherin gewählt. Somit ist der geschäftsführende Vorstand des KSR, bis zu diesem Zeitpunkt, bestehend aus dem Kreisschulsprecher Jeremias Meyer und dem 1. stellvertretenden Kreisschulsprecher Umut Mehmet Eke, vollständig.

Kreisschuldezernent Christel Fleischmann stellte sich den Delegierten vor und konnte den Schüler*innen der Dahrsbergschule in Seeheim- Jugenheim, Fragen zu der geplanten Schließung der Schule beantworten. Der KSR stimmte hierzu über eine Stellungnahme ab, welche dem Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg vorgelegt wird. Der KSR fordert, von einer Schließung der Schule abzusehen.

Weiter plant der Kreisschülerrat einen gemeinsamen Projekttag der SVen rund um das Thema „Digitalisierung und digitale Vernetzung“. Hierzu wird der KSR mit dem „Institut für Medienpädagogik und Kommunikation“ kooperieren. Über die genaue Ausgestaltung des Projekttages, möchte der KSR Vorstand bei einer gemeinsamen Klausurtagung in Ernsthofen beraten.

 

 

Stellungsnahme zur geplanten Schließung der Dahrsberschule in Seeheim- Jugenheim

Der Schulentwicklunsgsplan sieht eine Schließung der Dahrsbergschule in Seeheim- Jugenheim vor. Der Kreisschülerrat empfiehlt im Namen der Schüler*innen der Dahrsbergschule und des Schuldorf Bergstraße von einer Schließung abzusehen. Die Dahrsbergschule ist durch die Lage neben dem Schuldorf auf besondere Weise in die kooperative Gesamtschule eingebunden. So wird den Schüler*innen der Dahrsbergschule die einfache Möglichkeit geboten, zunächst temporär, in den Regelunterricht überzugehen. Ebendieses gilt auch für Schüler*innen des Schuldorfes. Durch die derzeitige Parallelität ist eine Inklusion einzelner Schüler*innen einfacher realisierbar. Ein Schulwechsel stellt keinen allumfassenden Wechsel des sozialen Umfeldes dar, da sich die ehemaligen Mitschüler*innen auf dem gleichen Pausenhof aufhalten. Darüber hinaus schwingt auch Inklusion im Campusgedanken des Schuldorfes mit. Das Teilen gemeinsamer Schulhöfe bietet nicht nur den Schüler*innen der Dahrsbergschule die Möglichkeit zum interschulischen Austausch, sondern stellt auch für Schüler*innen des Schuldorfes eine inkommensurable Horizonterweiterung im Schulalltag dar. Gemeinsame Musikprojekte seien hier als Beispiel anzuführen. Der Campus des Schuldorfes, welcher derzeit sämtliche Schulformen (bis auf Berufsschule) umfasst, bietet eine gelungene Möglichkeit zur Binnendiffernzierung innerhalb des Geländes. Eine Schließung der Dahrsbergschule ist ein Rückschritt in Bezug auf eine offene, tolerante und allumfassende Schulgemeinde. Eine Stärkung der Zusammenarbeit gilt es hingegen zu fördern.

Weiter ist die geographische Lage der Schillerschule, welche den Großteil der Schüler*innen übernehmen soll, in Verbindung mit dem Angebot des ÖPNV äußerst ungeeignet. Ausgehend von Schüler*innen, welche in Seeheim- Jugenheim wohnen, beträgt der Schulweg nun über 5 km, die Anreise mit Bus und Bahn dauert 40 min. Darüber hinaus ist das Einzugsgebiet der Dahrsbergschule deutlich größer, Schüler*innen aus den Orten Ober- Beerbach, Balkhausen, Stettbach etc. werden mit Schulwegen von über einer Stunde konfrontiert sein. Die private Anreise mit dem Auto durch die Eltern, kann in einem ökologisch nachhaltig ambitionierten  Landkreis keine Alternative darstellen.

Für die aktuell bestehenden Klassen ist besonders der Bezug zu dem Lehrpersonal und den Freund*innen auf dem Schuldorf zu berücksichtigen. Die Schüler*innen der Dahrsbergschule verbringen wesentlich mehr Zeit mit dem Lehrpersonal, eine emotionale Bindung stellt einen entscheidenden Baustein in der Entwicklung der Jugendlichen dar. Besonders für Schüler*innen mit zusätzlichem Förderbedarf ist es wichtig, eine Kontinuität im Schulalltag aufrecht zu erhalten, einen Ausblick zu geben, statt sie vor neue Herausforderungen zu stellen. Zumal eine gelungene Integration in den Schulbetrieb der Schillerschule keine Prämisse für die Schüler*innen ist.

Deshalb fordern wir dazu auf, eine Schließung der Dahrsbergschule zu überdenken. Inklusion ist ein Prozess, keine Schulschließung. Eine erweiterte Zusammenarbeit mit dem Schuldorf Bergstraße hingegen ist zu eruieren.

Im Namen der Schüler*innen,

Seeheim, den 11.Dezember 2017

Jeremias Meyer, Kreisschulsprecher Darmstadt- Dieburg

 

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Wir gratulieren Moritz (rechts) zur Wahl des Kreisschulsprechers

und Jonathan (links) zur Wahl des stellv. Kreisschulsprechers.

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Rechts im Bild Simon Bartonek (stellv. Kreisschulsprecher)

und Landrat Klaus-Peter-Scheelhaas auf der letzten

Vollversammlung (3.5.16)

 

 

 

Pressemitteilung des Kreisschülerrats bezüglich der ersten Vollversammlung 15/ 16

Zu Beginn des Schuljahres 15/ 16 fand am 10. November 2015 die erste Vollversammlung des Kreisschülerrates Darmstadt-Dieburg statt. Begrüßt wurden die Schüler und Schülerinnen der insgesamt 16 anwesenden Schulen durch den 1. Vorsitzenden André Pnzi (GHS, Griesheim), Schuldezernent Christel Fleischmann sowie Leiter des Staatlichen Schulamts, Ralph von Kymmel. Die Versammlung widmete sich den Neuwahlen des neuen Vorstandes. Bestätigt im Amt wurden André Ponzi und Hubert Garrish (FES, Pfungstadt) als Kreisschulsprecher wiedergewählt. Jessica Reifert trat nach 1 1/2 Jahren unermüdlichem Engagement als zweite stellvertretende Kreisschulsprecherin aus ihrem Amt zurück, wir danken ihr dafür. Im Landesschülerrat wird der KSR dieses Jahr von Jonathan Heise (AES, Groß-Bieberau) und Yannik Held (ASS, Groß-Zimmern) vertreten. Neue Beisitzer sind Simon Bartonek (LGS-Dieburg), Linus Fodi (AES, Groß-Bieberau), Zoe Grimm (Melibokusschule, Alsbach-Hähnlein), Jonas Neff (ADS-Weiterstadt) und Ronja Rudolph (ASS, Groß-Zimmern). Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit des neuen Vorstands.

 

Der Kreisschülerrat plant für das laufende Schuljahr mehrere Veranstaltungen der politischen Aufklärung und Unterstützung von Bedürftigten insbesondere im Hinblick auf die Kommunalwahlen und die aktuelle Flüchtlingssituation.

Die kommende Vollversammlung findet am 16. Dezember 2015 statt, Interessierte sind sehr willkommen!

 

Linus Fodi und Simon Bartonek

Beisitzer im Bereich Öffentlichkeitsarbeit

 

Pressemitteilung des Kreisschülerrats bezüglich der Kürzung des Bauetats für das kommende Jahr 2015

Wir, die Kreisschülersprecher, sprechen hiermit für alle Schüler und Schülerinnen des Landkreises Darmstadt-Dieburg und sind erschüttert über die Kürzung des Bauetats um 20 Millionen Euro an den Schulen in Darmstadt-Dieburg.
Als Interessenvertreter der SchülerInnen sehen wir es nicht ein, warum ausgerechnet an den Schulen und somit auch an uns Schülern erneut Abstriche gemacht werden müssen.
Viele Schulen sind teilweise in einem miserablen Zustand; statt zu fördern, belasten sie und es wird an der falschen Stelle gespart.
Wir wollen uns damit nicht zufrieden geben und lautstark protestieren; diese für unsere Zukunft wichtige Sache sollte nicht an letzter Stelle auf dem Programm des Landkreises stehen.
Bildung bedeutet Zukunft, doch das sieht das Regierungspräsidium anscheinend nicht so.
Wir können froh sein, dass es nicht zu einem Baustopp gekommen ist. Dies wurde gerade noch erkämpft, doch wirklich zufriedenstellend ist das trotzdem nicht.

Vielmehr sollten wir es als Warnung betrachten.
Jugend und Bildung müssen in jeder Hinsicht unterstützt werden.

André Ponzi und Hubert Garrish
Kreisschulsprecher Darmstadt-Dieburg
Stv. Kreisschulsprecher Darmstadt-Dieburg

Erste Kreisschülerratssitzung 2014/2015 in Darmstadt-Kranichstein

Darmstadt-Kranichstein, am vergangenen Dienstagmorgen (11.11.14) füllte sich das Kreishausgebäude in Kranichstein wieder mit den KSR-Delegierten, Schulsprechern und Verbindungslehrern des gesamten Landkreises Darmstadt-Dieburg. Anlass dazu war die 1. Kreisschülerratssitzung im Jahr 2014/2015. Eine von vier Kreisschülerratssitzungen im Jahr. Zu Beginn der Sitzung gab es eine Vorstellungsrunde in der jeder sich und seinen Tätigkeitsbereich vorstellte, damit jeder die neuen Gesichter kurz kennenlernen konnte. Danach folgten kurze Grußworte des Landrates Klaus-Peter Schellhaas und dem Kreis- Elternbeirats Otmar Haller. Den Schwerpunkt dieser Sitzung bildeten aber die Wahlen, ein komplett neuer Vorstand musste gewählt werden. An der Spitze des Vorstandes der 1. Kreisschulsprecher André Ponzi, damit übergab Till Stöckmann ihm das Amt. Als erster stellvertretender Kreisschulsprecher wurde Hubert Garrish gewählt, als zweite stellvertretende Kreisschulsprecherin Jessica Reifert. Nach der Wahl des Kreisschulsprechers wurden die jetzigen Vorstandsmitglieder nach und nach gewählt. Jetzt steht der Vorstand des Kreisschülerrates mit 20 Mitgliedern (inklusive 3 Vertrauenslehrern), ob gewählt oder als freiwillige Mitarbeiter.

Pressebericht von Julia Rupprecht (Beisitzerin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit)